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Die 10 Gebote des Jugendtrainings
Das Trainerleitbild des SBR


Die Jugendtrainer sind für die Umsetzung des SBR - Nachwuchskonzeptes die wichtigsten Persönlichkeiten, denn sie sind für die Kinder Vorbild und geben mit ihrem Tun die Grundwerte des Vereins weiter. Von ihrer Arbeit hängt ab, ob die Kinder und Jugendlichen Spaß und Freude am Hockeysport entwickeln. Sie repräsentieren den Verein gegenüber den Eltern, anderen Vereinen und dem Verband.

Die Abteilungsleitung, die Jugendleitung und ProHockey unterstützen die Jugendlichen mit Aus- und Fortbildungsmaßnahmen und stellen den Jugendlichen Mannschaftsbetreuer zur Seite, die die Organisation neben dem Training übernehmen. Das Engagement der Jugendtrainer wird, soweit es die finanziellen Möglichkeiten erlauben, entsprechend der Leistung und Qualifikation entlohnt.

Anfang Oktober trafen sich alle Beteiligten um eine entsprechende Zielvereinbarung zu diskutieren und zu unterschreiben. Es herrschte Konsens, dass jedes Gebot seine Berechtigung hat und als Ziel zu sehen ist, dass jeder Trainer seine eigenen Prioritäten setzt und die Prioritätensetzung auch von der trainierten Altersklasse abhängig ist. Manche Ziele haben hohen Wert, z.B. Pünktlichkeit, Sportkleidung, fallen aber den Realitäten des Alltags zum Opfer, wenn man von der Arbeit/Schule zum Training hetzt.

Hohe Ziele bedürfen langer Geduld, man darf sie nur nicht aus dem Auge verlieren.

Ich bereite mich auf jedes Training vor und nehme mit: Hockeyschläger, Schlüssel, Pfeife, Mannschaftsliste mit Telefonnummern und ein Handy mit gespeicherten Notfallnummern .
Ich trage im Training Sportkleidung. Straßenkleidung, Badeklamotten und Flip-Flops gehören nicht auf den Platz und in die Halle.
Ich erscheine pünktlich zum Training, d.h. ich bin mindestens 10 Minuten vor Trainingsbeginn anwesend. Nach dem Training stehe ich für Gespräche und Fragen der Mannschaftsbetreuerin und Eltern zur Verfügung.
Ich gebe so bald als möglich Bescheid, wenn ich das Training nicht halten kann oder am Spieltag keine Zeit habe. Bin ich kurzfristig verhindert, kümmere ich mich selbstständig um eine Vertretung.
Ich sorge dafür, dass alle Trainingsmittel bereitstehen und am Ende aufgeräumt werden. Ich gehe mit Vereinsutensilien verantwortungsvoll um und vermittle diesen Umgang auch den Kindern.
Ich beginne mit dem Training pünktlich und warte nicht auf Zuspätkommende.
Ich trete während des Trainings aktiv und motiviert auf, das betrifft den Aufbau, das Korrigieren von Übungen und das Leiten von Trainingsspielen. Ich konzentriere mich ganz auf die Kinder. Dasselbe gilt für Spieltage.
Ich begegne allen, den Kindern, auch gegnerischen Spielern, Schiedsrichtern, und Eltern mit Respekt.
Ich achte darauf, kein Kind zu verletzen und bloß zu stellen. Im Gegenteil: Ich lobe, bestärke, handle konsequent und lebe Disziplin vor.
Ich lehne Alkohol und Zigaretten auf dem Platz/in der Halle vor, während und unmittelbar nach dem Training, Trainingsspiel, Spiel oder Spieltag ab.

 

 

     
   
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